Fünf Schritte zum Blog: 1. Domain und Webspace anmelden

Jetzt läuft es also, mein tolles Blog. Funkelnagelneu, mit einer eigenen Domain und überhaupt rundum seriös. Das war keine große Herausforderung für mich, ich interessiere mich ja für solche Dinge und bin bereit, Geld und Zeit zu investieren. Aber kann das jeder?

Die Wahrheit ist: Ein Blog zu starten ist einfach und kostet viel weniger als jeder Mobilfunkvertrag. Und wenn ich „einfach“ schreibe, meine ich nicht „einfach“ im Sinne von „technisch versierte Menschen sollten damit kein Problem haben“, sondern wirklich einfach. Die Registrierung auf manchen Websites ist mühsamer. Es ist mehr Arbeit, über das Anlegen des Blogs zu schreiben als es anzulegen. Man muss sich nichtmal richtig konzentrieren, während man sein Blog anlegt. Vielleicht schafft man es auch, wenn man dabei zum Umfallen müde oder betrunken oder beides gleichzeitig ist. Ich weiß, dass man es auch dann schafft.

Ich habe nur fünf simple Schritte dafür benötigt. Und fünf waren es auch nur, weil ich Daten aus einem alten Blog importiert habe und das als eigenen Schritt zähle. Wer ganz neu startet, kommt mit vier Schritten aus.

  1. Domain und Webspace anmelden
  2. WordPress installieren
  3. Daten importieren
  4. Theme auswählen und installieren
  5. Plugins und Einstellungen anpassen und optimieren

Los geht’s mit dem ersten Schritt! Die Domain und den Webspace anzumelden erledigt man im Normalfall in einem. Man trifft dabei zwei wichtige Entscheidungen: Die Wahl der Domain und die des Hosters. Die Domain ist das, was man in die Adresszeile des Browsers schreibt, um eine Website aufzurufen und der Hoster ist die Firma, bei der man das Blog speichert. Nur für den Fall, dass das jemand noch nicht wusste.

Die Entscheidung für einen Domainnamen ist zwar die wichtigere von den beiden, war jedoch in meinem Fall einfach: HeadIO ist schon seit ewigen Zeiten mein Nickname im Internet. Das Wort sieht typographisch hübsch aus, wenn man die beiden letzten Buchstaben groß schreibt. Außerdem ist es wirklich nur mein Nickname und nicht etwa eine kirgisische Fluglinie, ein Softdrink der auf La Réunion verkauft wird oder ein britischer Hersteller von Katzenklos. Als Top-Level-Domain (das, was nach dem Punkt kommt) habe ich mich für .net entschieden, weil mir .at zu provinziell war und .de einfach nicht stimmen würde.

Als Webhoster war meine erste Wahl all-inkl.com, weil ich aus verschiedenen Quellen Wunderdinge über das Kundenservice dort erfahren habe. Ich habe aber keinen Wohnsitz in Deutschland und hätte deswegen ein Jahr im Voraus bezahlen müssen. Soviel Geld wollte ich nicht ausgeben, darum hab ich mich dann für die Domainfactory entschieden. Dort kann man flexibel verschiedene Pakete für seinen Webspace auswählen. Das finde ich sehr symphatisch, weil man nicht das Gefühl hat, für Leistungen zu bezahlen, die man nicht benötigt, aber trotzdem flexibel bleibt, sollte man später einmal die ein oder andere Funktion doch benötigen. Außerdem hat die Domainfactory eine .eu-Website, das finde ich auch gut. Siehe Provinzialität.

Die Registrierung bei Domainfactory ging flott und ohne Schwierigkeiten. Ich habe auf der Website mein gewünschtes Webhosting-Paket und den Domainnamen ausgewählt. Dann ein paar Basisdaten ausgefüllt. Schließlich habe ich den Vertrag, der mir als PDF-Datei zugeschickt wurde, unterschrieben, gescannt und zurückgemailt. Am nächsten Morgen habe ich meine Anmeldebestätigung bekommen und die Website war aktiviert.

3 Comments for “Fünf Schritte zum Blog: 1. Domain und Webspace anmelden”

says:

Fein, sehr fein, „außen wie innen“.
HeadIO (Kopf Input Output) gefällt, obwohl: Kopf allein – kann nicht sein. Besonders angenehm die Klarheit des Auftritts und der Sprache. Sympathisch auch der Versuch hierländische Enge (Provinzialität) zu verlassen. Sehr gelungen – Gratulation!

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